Evangelisches Dekanat Vogelsberg

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          IGW Berlin

          Evangelische Jugend Vogelsberg engagiert auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin

          Sophia ReisInteressante Gespräche und viel Austausch begleitete die Jugendlichen bei der Internationalen Grünen Woche.

          Nachhaltige Ernährung stand im Fokus von Workshops, Kochaktionen und Tischgesprächen

          von Sophia Reis

          Die Evangelische Jugend Vogelsberg war am vergangenen Wochenende auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin. Doch sie waren nicht nur als Messebesucher dort. Vielmehr beteiligten sich die Jugendlichen aktiv am Messestand der Evangelischen Jugend in Ländlichen Räumen (ejl). Diese hatte als bundesweite Dachorganisation der Evangelischen Jugendgruppen in ländlichen Regionen einen Aktionsstand in der Sonderschauhalle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Hier widmeten sich im Laufe der gesamten IGW evangelische Jugendgruppen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands dem Thema „Nachhaltige Ernährung“. Unter dem Motto „Eigener Herd ist Goldes wert“ kochten sie verschiedenen Gerichte, überlegten sich Themen für Tischgespräche, zu denen Expertinnen und Experten eingeladen und befragt wurden.

          Die Gruppe aus dem Vogelsberg war an den letzten beiden Messetagen am Stand engagiert tätig. Am Samstagvormittag stand das Thema „Mikroplastik und Verpackungsmüll“ auf der Agenda. Beim Essen (Rote Beete Bruschetta mit Ziegenfrischkäse, Möhrensalat, Rote Beete Schmand und veganer Bratling, Apple-Crumble) kamen die Jugendlichen dazu mit einem Experten vom Max-Rubener-Institut (MRI) ins Gespräch. Am Nachmittag waren Kochen und Essen in einen Workshop integriert. Eine Referentin des Projekts „Weltacker“ rechnete mit den Jugendlichen aus, wie viel Ackerfläche pro Portion des gekochten Gerichts (Rouladen, Kartoffelklöße und Rotkraut) verbraucht wurde. Alles ist am Stand selbst und frisch zubereitet worden, denn nur so konnten die Zutaten gewogen und in die Berechnung mit einbezogen werden. Die Fleischkomponente ließ den Flächenbedarf enorm steigen im Vergleich zur fleischlosen Alternative. Jedoch lag der berechnete Flächenbedarf von 1,93 m² pro Portion insgesamt noch im guten Bereich. 2000m² stehen rein rechnerisch jedem Erdenbürger pro Jahr zur Verfügung.

          Am Sonntag stand „Kreative Resteküche“ auf dem Programm. Im Sinne einer Nachhaltigen Ernährung ist es schließlich auch wichtig, möglichst alle Lebensmittel zu verbrauchen und dadurch die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Dazu hat die Jugendgruppe sich spontan entschlossen, bereits am Messestand zu frühstücken, denn es waren noch jede Menge Brote, selbstgemachte Aufstriche und Marmeladen übrig. Zum Mittagessen hatte sich eine Gruppe junger Pfadfinderinnen und Pfadfinder angekündigt. Das kam den Jugendlichen aus dem Vogelberg wie gerufen. Sie schnippelten und kochten die übrigen Sellerie, Möhren, Lauch, Winterkohlraben, Steckrüben und weitere Wintergemüse zu einem Eintopf und Äpfel zu Apfelkompott. So konnte das Gemüse, welches von den anderen Messetagen am Stand noch übrig war, 26 „Pfadis“ stärken, bevor sie sich die weiteren Messehallen der Grünen Woche anschauten. Am Nachmittag wurde Pastinakencremesuppe gekocht und in kleinen Probierschälchen ausgegeben. Auch Kartoffelpuffer mit Kräuterschmand oder Apfel-Birnen-Mus wurden angeboten und fanden regen Zuspruch. Dabei kamen die Jugendlichen mit den Besucherinnen und Besuchern der IGW ins Gespräch über Nachhaltigkeit und andere Dinge, die die Evangelische Jugend in Ländlichen Räumen, und speziell im Vogelsberg, bewegen.

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